Wissenschaftlicher Name
Rubus curvaciculatus H. E. Weber
Synonyme
Rubus dethardingii auct. p. p.
Deutscher Name
Krummnadlige Haselblattbrombeere
Untergattung
Rubus subg. Rubus (Brombeeren i. w. S.)
Sektion
Rubus sect. Corylifolii (Haselblattbrombeeren)
Subsektion
Rubus L. subsect. Sepincola (Gewöhnliche Haselblattbrombeeren)
Serie
Rubus ser. Sepincola (Hecken-Haselblattbrombeeren)
Standort
thamnophil
Arealgröße
>500 km
Schössling
kantig, mit flachen oder etwas vertieften Seiten, selten rundlich
Stacheln
7–18 pro 5 cm, oberhalb der 1–2 mm breiten Basis meist rasch in dünne, oben fast nadelige Spitze verengt, Mehrzahl oder alle schwach sichelig gekrümmt, 2–3 mm lang
Blattform
etwas fußförmig 5zählig
Endblättchen
aus breiter, herzförmiger Basis breit eiförmig bis rundlich, mit schwach bis mäßig abgesetzter, 12–20 mm langer Spitze
Blattoberseite
runzelig, mit (1–)10–40 Haaren pro cm²
Blattunterseite
weichhaarig und durch feine, meist sternförmige Härchen graugrün filzig
Blütenstiele
10–15 mm lang, angedrückt graufilzig-wirrhaarig, drüsenlos, mit 10–15 sichelig gekrümmten, 0,5–1,5 mm langen Stacheln
Blüten
Kronblätter weiß, stark knitterig, rundlich, 8–10 mm lang; Antheren und Fruchtknoten kahl
Blütezeit
5–6
Korsch, H., Jansen, W. & Weber, H.E. 2015 (aktualisiert Wesenberg, J. 2024). Rubus L. In: Dressler, S., Gregor, T., Hellwig, F., Korsch, H., Wesche, K., Wesenberg, J. & Ritz, C.M. Bestimmungskritische Taxa zur Flora von Deutschland. Herbarium Senckenbergianum Frankfurt/Main, Görlitz & Herbarium Haussknecht Jena. [online] https://bestikri.senckenberg.de