Wissenschaftlicher Name
Rubus ambulans Matzk.
Synonyme
Rubus gremlii auct.
Rubus gremlii Focke, sec. H. E. Weber in Hegi 1995 p. p.
Rubus gremlii Focke, sec. H. E. Weber in Hegi 1995 p. p.
Deutscher Name
Wandernde Brombeere
Untergattung
Rubus subg. Rubus (Brombeeren i. w. S.)
Sektion
Rubus sect. Rubus (Echte Brombeeren)
Subsektion
Rubus L. subsect. Hiemales (Wintergrüne Brombeeren)
Serie
Rubus ser. Sylvatici (Waldbrombeeren)
Standort
schwach thamnophil
Arealgröße
>500 km

Schössling
stumpfkantig, matt olivgrün, z.T. schmutzigrot überlaufen, pro cm Seite mit 50–100 einfachen bis büscheligen, abstehenden Haaren und 0–2 zarten, bis 0,5 mm langen Stieldrüsen
Stacheln
6–14 pro 5 cm, fast gleichartig, aus breiter Basis allmählich verschmälert, 3–5 mm lang, mäßig geneigt, gerade oder einzelne schwach gekrümmt
Blattform
3zählig mit gelappten Seitenblättchen oder 1–5 mm fußförmig 5zählig
Endblättchen
aus abgerundeter bis etwas herzförmiger Basis elliptisch oder verlängert eiförmig, allmählich in eine bis 30 mm lange Spitze verschmälert
Blattoberseite
mit 4–10 langen Haaren pro cm²
Blattunterseite
grün, von vorwiegend längeren Haaren deutlich fühlbar behaart, gräulicher Eindruck durch papillenartige Emergenzen, an besonnten Standort auch graufilzig wirkend
Blütenstiele
7–12 mm lang, mit einzelnen kurzen in der dichten, abstehenden Behaarung verborgenen Stieldrüsen, mit 4–9 gelben, fast geraden, 1–2 mm langen Stacheln
Blüten
Kronblätter weiß bis zart rosa, elliptisch; Antheren kahl, Fruchtknoten kahl oder einzelne mit wenigen langen Haaren; Fruchtboden behaart
Blütezeit
7–8
Korsch, H., Jansen, W. & Weber, H.E. 2015 (aktualisiert Wesenberg, J. 2024). Rubus L. In: Dressler, S., Gregor, T., Hellwig, F., Korsch, H., Wesche, K., Wesenberg, J. & Ritz, C.M. Bestimmungskritische Taxa zur Flora von Deutschland. Herbarium Senckenbergianum Frankfurt/Main, Görlitz & Herbarium Haussknecht Jena. [online] https://bestikri.senckenberg.de